
Laut IGN erklärt Sony, den Speicher für seinen PS5-Verkaufsplan im laufenden Geschäftsjahr gesichert zu haben, trotz einer Komponentenkrise, die die Konsolenpreise nach oben treibt.
Foto: Rockstar Games
Sources nordic.ign.com
Ich gebe es zu: Ich betrachte Konsolen so, wie ich die Uhren meines Vaters betrachte, man bemerkt das Räderwerk erst, wenn ein Teil fehlt. Laut IGN Nordic betonte Sony, über genug Speicher zu verfügen, um die Verkaufsziele für die PlayStation 5 im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen, während der Start von GTA 6 im November näher rückt. Der Satz ist kurz, beantwortet aber eine Sorge, die viele Spieler seit Wochen umtreibt.
IGN nennt es die „RAMpocalypse“: eine weltweite Knappheit an Arbeits- und Massenspeicher, angetrieben von der Nachfrage der KI-Rechenzentren, verlagerten Produktionskapazitäten und immer teureren Komponenten. Alle drei Plattformbetreiber sind betroffen. Sony, Microsoft und Nintendo haben jeweils Preiserhöhungen für ihre Geräte angekündigt, und manche fürchten, dass selbst zu diesen Preisen nicht genug Konsolen für die Nachfrage vorhanden sein werden.

GTA 6 ist für PS5 und Xbox Series X|S angekündigt, ohne PC-Version. Mit anderen Worten: Die einzige Möglichkeit, es am 19. November zu spielen, ist eine Konsole der aktuellen Generation, und ein Spiel dieser Größenordnung wirkt wie ein Beschleuniger für Hardwarekäufe. Wären die Bestände knapp, wäre das der sichtbarste Engpass des Herbstes. Daher das Gewicht von Sonys Aussage, die sich ebenso als Botschaft an Investoren wie an Käufer lesen lässt.
Die Quelle nennt weder Stückzahlen noch genaue Preise, man sollte sie also als das lesen, was sie ist: eine Zusicherung des Unternehmens zur eigenen Versorgung, keine Garantie für Verfügbarkeit im Handel. Die Preise des Spiels selbst stehen auf der Seite Preise.
Das Datum hat sich nicht geändert: GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X|S, mit Vorabdownload am 12. November, zu 79,99 € in der Standardausgabe und 99,99 € in der Ultimate. Mitte August berichtete PC Gamer, die PS5 Pro werde in den USA für rund 900 Dollar verkauft, ein Zeichen, dass sich der Druck auf die Hardwarepreise nicht gelegt hatte.
Für Spieler, die zwischen Abwarten und dem Kauf einer Konsole schwanken, ist das nichts Entscheidendes: Sonys Versprechen gilt für den eigenen Verkaufsplan, nicht für Ihren Händler um die Ecke. Aber das Thema hat sich verändert. Früher fragte man sich, ob GTA 6 seinen Termin hält. Jetzt fragt man sich auch, was die Maschine zum Spielen kosten wird. Ich würde die Preise im November im Blick behalten, bevor ich etwas ausgebe.
Sources nordic.ign.com
By Gabriel Janvier · VI Countdown newsroom, OKALAM Studio